-Alien-

Ich verspreche euch,diese Woche noch kommt dad nächste Kapitel

-Alien-

@ -Safari-  das*
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Ayanalis

Du wachst blinzelnd auf. Du merkst sofort eine zarte Wärme und die Schatten, die in der Ferne wie aus Schleier verwoben tanzen. Langsam stehst du auf und siehst dich um. Bäume im Licht des Blutes und mit Trieben der Hoffnung stehen um dich herum. Vögel singen Lieder von Verrat, Zweifel, Druck und von Entwicklung. Irgendwo zwischen der Dunkelheit geht die Sonne wie ein unverarbeiteter Diamant auf. 
          
          Du gehst weiter. Trotz des Gesangs liegt eine angenehme Stille wie eine Decke über dem ganzen Ort. Jeder Schritt fühlt sich wie ein Stück Magie und Nachdenklichkeit an. 
          
          Zwischen den Bäumen siehst du die Szenen. Menschen, die ihre Zukunft aus den Schatten der Vergangenheit aufbauen. Menschen, die sich aus einem System befreien und trotz des Drucks wachsen.
          Eine Rose, befleckt mit dem Blut und Schatten der Arroganz. Katzen, die ihre Heimat suchen und einer, der sich selbst verliert. Eine Frau, die nicht um Geld, sondern wegen Menschlichkeit kämpft. Manche sind ganz klar zu erkennen, manche wie zitternde Silhouetten.
          
          Plötzlich ist da ein Licht. Eine Person erscheint vor dir. Sie mustert dich. Du kannst sie nicht erkennen, doch irgendwie kommt sie dir bekannt vor. 
          
          Sie beginnt zu reden.
          Ihre Stimme ist sanft und leise: „Manchmal habe ich gesprochen, manchmal geschwiegen, manchmal hab ich mich mitbeteiligt, manchmal still weitergemacht. Manchmal hab ich mich fokussiert, manchmal hier und da was getan. Du bist zu mir gestoßen und geblieben.
          
          Dafür danke ich dir “

Fairy-of-Fire

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          In einem stillen Winkel einer vergessenen Welt, zwischen alten Seiten und verkohlten Träumen, flackerte eine winzige Flamme. Sie war klein, aber sie lebte – wild, neugierig, leuchtend. Nacht für Nacht erzählte sie Geschichten, die durch das Knistern ihrer Funken Gestalt annahmen: mutige Helden, verlorene Seelen, brennende Sehnsüchte.
          
          Eines Tages trat eine Gestalt aus dem Schatten. Kein Rauch, kein Wind konnte sie aufhalten. Sie hatte den Ruf der Flamme gehört – nicht mit den Ohren, sondern mit dem Herzen.
          
          Die Flamme tanzte aufgeregt, wurde größer, heller. Aus ihr trat ein Wesen mit glühenden Augen und rußverschmierten Fingerspitzen.
          
          „Ich bin die Fairy of Fire“, sagte sie mit einem Lächeln, das wärmer war als jedes Feuer. „Und du… du hast meine Geschichten gesehen. Dafür danke ich dir – von ganzem Herzen.“
          
          Sie beugte sich vor, ihr Licht spiegelte sich in den Augen des Fremden.
          
          „Doch bevor du gehst… darf ich dich etwas fragen?
          Was hat dich zu mir geführt? Warum bist *du* mir gefolgt?“
          
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